Der Wäller ist…

…so beginnen meist die Texte auf Internetseiten oder in Publikationen, die sich der Beschreibung des Wällers widmen.

Wir wollen an dieser Stelle keine typische Rassebeschreibung anbieten, sondern viel mehr den Wäller im Alltag bei seinen Familien oder Hundeführern vorstellen.

Jeder Wäller ist in seinem Wesen und Charakter ein Unikat. Die Anlagen der Ausgangsrassen Briard und Australian Shepherd sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Um Ihnen die Vielfalt und Einzigartigkeit eines jeden Wällers näher zu bringen, finden Sie auf dieser Seite Beschreibungen von verschiedenen Wällerbesitzern.

Eins sollte einem aber immer bei der Entscheidung für einen Wäller bewusst sein:

Ein Wäller ist kein Hund für Anfänger, die sich für ihren ersten Hund entscheiden oder für Personen, die einen Hund für nur mal so nebenbei suchen.

Seine Ausgangsrassen sind Arbeitshunde, er will gefordert und ausgelastet sein, nur dann ist er ein ausgezeichneter Begleiter…

 

Ante ist mittlerweile 2 Jahre alt und ausgeglichener Rüde, wir beide leben alleine und er ist mein stetiger Begleiter.

Spaziergänge in Wald und Flur sind seine größte Leidenschaft, er ist sehr geduldig und wartet gelassen, bis es dann losgeht. Gleichzeitig ist er ein Beschützer, er bewacht Haus und Garten und erst wenn er die Freigabe von mir bekommt, freut er sich über Besuch und möchte jede Menge Aufmerksamkeit.

Er zeigt Jagdverhalten, ist aber in 90 % aller Fälle abrufbar.

Ante hat großes Einfühlungsvermögen und zeigt viel Empathie, was für uns beide eine Freude ist.

Es macht ihm Spaß Stöckchen zu bringen und freut sich darüber mit mir zu spielen. Ante ist leinenführig und geht auch bei Fuß ohne Leine, manchmal ist die Freude so groß mit anderen Hunden zu spielen so groß, dass er sich vor Spielfreude sich schlecht beherrschen kann.

Es macht mir viel Spaß mit Ante mein Leben zu teilen, er gibt mir Kraft und Zuversicht und viel Freude.

Andrea mit Ante vom Lumdatal (11.01.2014)

„Carpe Diem …

… genieße den Tag mit Deinem Wäller“

Ich bin dankbar, dies jeden Tag dreifach  erleben zu dürfen!

Als meine Dschiny mit 8 Wochen bei uns einzog und komplett alles auf den Kopf stellte, war Mausbär Cira, meine Briardhündin 3 Jahre alt. Der kleine Wusel durchschwamm, zu unserem Entsetzen, mit 9 Wochen und bei 3 Grad Außentemperatur freiwillig und voller Elan unseren Gartenteich und ich erinnere mich, dass ich damals des Öfteren sagte, „was hab ich mir da bloß angetan?“ Cira, die von vielen zusätzlich „Patex“ genannt wurde, da sie immer an mir klebte, war schon als Welpe eine eher ruhige Vertreterin ihrer Rasse, also genau das Gegenteil. Von ihr wurde Dschiny in den ersten 2 Tagen komplett ignoriert, aber ihrem Charme konnte Cira dann doch nicht widerstehen, sie verstehen sich bis heute hervorragend.

Wir durchliefen mit Dschiny alle Höhen und Tiefen ihrer Pubertät und mit fast 2 Jahren, war plötzlich aus meiner wilden Hummel eine Hundedame geworden. Die konsequente und liebevolle Erziehung, auch das wenige, aber massive in die Schranken weisen z.B. nach wiederholten Jagdsequenzen, die permanente gemeinsame Arbeit und das intensive „immer dabei sein“ hatten ein super Team aus uns gemacht.

Als kleiner Nasenbär war sie von Anfang an immer zwischen allen Graswurzeln unterwegs, so war ihr die Arbeit beim Mantrailing sehr gelegen. Ihr konnte und kann man einfach alles anbieten. Sie läuft am Rad, macht gerne Agility, sie schwimmt für ihr Leben gern und ist beim Segeln überall rund um den Edersee als Schotaffe bekannt. Als Zuchthündin hat sie ihre 4 Würfe hingebungsvoll großgezogen. Sie ist eine unendlich tolle Hundemama, ihre Menschenfreundlichkeit kennt keine Grenzen, sie ist unerschrocken und mutig, sehr klug und immer darauf bedacht, uns zu gefallen. Besonders gerne posiert sie für Fotos. Dass sie vor läuft, sich auf einem Baumstamm oder einer Wurzel in Pose setzt um  nach dem Fotografieren ein Lecker abzustauben, passiert des Öfteren.

Für mich ist sie das Beste, was mir je passieren konnte. Ihr Zweitname ist Schmunzel, denn sie kann lachen,  wenn sie sich freut.

Ihre Tochter Dilay, (der Name bedeutet: …die, welche die Herzen zum Leuchten bringt) noch voll in der Entwicklung, sie ist gerade 15 Monate alt und hat es faustdick hinter ihren Öhrchen. Ein Kobold durch und durch, sie bringt nicht nur die Herzen zum Strahlen, sondern uns auch täglich zum Lachen. Bei ihr schlägt das „ good will to please“ vom Aussie-Opa voll durch, Lernen ist etwas ganz, ganz Tolles für sie. Sie versteht schnell, ist aber wesentlich vorsichtiger in allem als ihre Mama. Im Gegensatz zu Dschiny und Cira ist sie im Haus sehr viel wachsamer und bellt, wenn sie sich nicht sicher ist. Das Wasser gehört ebenfalls zu ihrem Element, sie hat gerade einen unglaublichen Spaß am Agility bzw. was sie in dem Bereich schon machen darf. Ralley-Obidience machen wir seit dem Winter und auch das Longieren werden wir demnächst ausbauen. Die Leinenführigkeit ist nicht gerade das, was ihr gefällt – uns auch nicht. Noch nie musste ich bei einem Hund so daran arbeiten. Auch das Thema „Anspringen“ hat bei ihr eine ganz neue Dimension bekommen, aber wir sind auf einem guten Weg. Wie gut wir ihren Jagdtrieb in den Griff bekommen, wird sich herausstellen. Ich bin da konsequent…. Im Moment ist die Feldleine unser ständiger Begleiter. So ausgeglichen und ruhig sie im Haus auch ist, so wüst und grob kann sie im Spiel mit ihrer Mutter oder Hundefreunden werden. Aber niemals böse. Dilay ist ein super anhängliches Wäller-Mädchen, sie liebt nicht nur Hunde, sondern besonders auch den Menschen. Sie ist eine immer und immer lustige verspielte Hündin, die man unglaublich leicht motivieren kann. Außerdem ist sie so herrlich verschmust wie ihre Mama … und das liebe ich. Abends liegen wir oft komplett verkuschelt auf dem Sofa.

Absolut harmonisch leben wir mit den Hundemädels  zusammen, die 3 verstehen und respektieren sich gegenseitig, Krach untereinander gibt es so gut wie nie. Darüber bin ich sehr froh, denn so ganz selbstverständlich ist das auch unter Hundedamen nicht.

Dschiny und Dilay profitieren von Ciras ruhiger, ausgeglichener Art und kommen in entsprechenden Situationen „schneller runter“, Dilay ist für Cira ein Jungbrunnen und von Dschiny, mit ihrer souveränen Art, lernt unsere Jüngste Situationen besser einzuschätzen.

Dass Dschiny ihrer jetzt fast eineinhalb jährigen Tochter immer noch so begegnet, als sei sie ihr „kleiner Welpe“ erstaunt mich schon sehr, bzw. berührt mich auch in vielen Situationen. Dschiny bringt ihr das Lieblingsspielzeug (unglaublich, wenn man weiß, dass Dschiny niemals sonst teilt), sie belecken sich gegenseitig, ein Akt des Wohlfühlens und Dschinys Toleranzgrenze ist unglaublich. Erziehung spielt nach wie vor eine Rolle zwischen den beiden und auf dem Weg, bis Dilay erwachsen ist, hat Dschiny mich sehr unterstützt und mir eine Menge Arbeit abgenommen.

Ein Leben ohne unsere verschmusten Fellnasen ist für uns absolut undenkbar, die verschmierten Hundenasen auf den Scheiben und die ständige Putzerei sind nichts gegen das, was sie uns geben.

Sie sind nicht „nur Wäller“, sie sind für uns auch Familie.

Ute mit Cira de la porte du Coq *29.04.2004
Dschiny vom Mount Palis *15.10.2007
 und Dilay vom Bambuswald *12.11.2014

…Payton hat Hummeln im Hintern und ist ein wahres Energiebündel.

Er kam als Welpe zu uns in die Familie, hat unser „Rudel“ auf drei Hunde erweitert und wurde die ersten Tage von Papa Benito ein bisschen links liegengelassen.

Nach ein paar Tagen hat sich Benito dann vorsichtig seiner angenommen und je älter Payton wurde, desto mehr hat das Spielen miteinander zugenommen. Aus anfänglichem Laisser-faire des Großen ist heute ein Rangeln unter Gleichgroßen geworden.

Inzwischen ist Payton knapp über zwei Jahre alt und es ist interessant zu sehen, wie Payton den Papa immer wieder herausfordert und wie zwischen den beiden Rüden die Rudelführerschaft spielend geklärt wird.

Wir betreiben mit Payton zur Zeit Turnier-Hundesport sowie Obedience und freuen uns auf die ersten, demnächst anstehenden Turniere. Payton ist ein wendiger und gelehriger Begleiter, will aber ständig gefordert sein. Müßiggang ist nicht sein Ding, da wird er eher gallig. Eben ein Arbeitshund… Auf dem Hundeplatz beim THS steht er ständig unter Strom und möchte am liebsten die Hindernisbahn, den Slalom oder die Hürden wieder und wieder absolvieren. Beim Obedience zeigt er eine gute Auffassungsgabe, lässt sich aber auf Grund seines jugendlichen Alters noch ablenken.

Payton kann zurückhaltend oder auch fordernd sein, je nach Situation und Lage. Er ist ein kumpelhafter Typ und begrüßt uns morgens immer durch einen Stupser mit der Pfote.

Die Begrüßung an der Haustür fällt dagegen deutlich stürmischer aus. Hier beginnt ein regelrechter Wettkampf mit Papa Benito um die Pole Position beim Begrüßen. Noch auf der Türschwelle versuchen beide briardtypisch zwischen den Beinen durch zu streifen. Bei zweimal um die 60 cm Stockhöhe nicht immer ein einfaches Unterfangen.

Manchmal kommt im Wesen der hinterfragende Briard hervor, dann müssen die an ihn gerichteten Kommandos eben durchgesetzt werden.

An seinem vorhandenen Jagdtrieb arbeiten wir konsequent durch Desensibilisierung und es ist schon deutlich besser geworden. Vögel aber üben einen nur schwer zu widerstehenden Reiz auf ihn aus. Hier hat Payton noch nicht abschließend realisiert, dass Vögel ihm gegenüber immer im Vorteil sind, solange es sich bei den Vögeln nicht um auf dem Boden lebende Hühner handelt…

Stefan mit Payton vom Mount Palis *17.12.2013

Benito, ein treuer und aufmerksamer Begleiter…

In sich ruhend, gelassen, folgsam und treue Seele, das beschreibt am besten das Wesen von Benito.

Seit April 2012 bereichert Benito unsere Familie und unser Leben. Durch konsequente Erziehung und andauerndes Arbeiten mit ihm ist aus Benito ein idealer Familienhund geworden. Sein Naturell ist eher zurückhaltend und defensiv, nichtsdestotrotz kann er auch seinen Standpunkt vertreten, sollte dies gegenüber anderen Hunden mal nötig sein.

Seine Rudelführerschaft vermittelt er seinem Sohn Payton eher spielerisch beim Raufen und Spielen, kann dies aber auch energischer zeigen, sollte Payton im Spiel die Grenzen austesten, was Payton mit Vorliebe gerne exerziert. Benito ist stolzer Papa von zwei Würfen und wir freuen uns immer wieder, wenn wir etwas von seinen Nachkommen hören. Treffen gab es bislang mit Ante vom Lumdatal und es ist schön, wie sich Benito mit seinen „Jungs“ Payton und Ante versteht.

Benito betreibt wie Payton Turnier-Hundesport und Obedience und kann bereits auf mehrere, durchaus erfolgreiche Turniere zurückblicken. Hier agiert er deutlich gelassener und entspannter als Payton.

Wie auch Payton will Benito gefordert und ausgelastet sein. Kopfarbeit und körperliche Auslastung sind unabdingbar für sein ausgeglichenes Wesen. Er ist von schneller Auffassungsgabe und gelehrig.

Wäre Benito kein Wäller geworden, dann bestimmt ein Fisch. Er liebt das Wasser, egal ob Bach, Fluss, See oder Meer. In seiner Junghundzeit ist er einfach Richtung Wasser davonmarschiert, heute wartet er freudig und schwanzwedelnd auf das Okay, bevor er sich ins Wasser stürzt.

Seinen Jagdtrieb hat er ausgezeichnet unter Kontrolle, es könnte sozusagen ein Reh vor seiner Nase vorbeiziehen und wir haben einiges an Rotwild zu bieten. Man kann ihn in der Dämmerung ohne Leine laufen lassen, er lässt sich ab- oder zurückrufen.

Kuscheln mit Frauchen ist das Größte für ihn, denn Benito ist ein Schmuser. Er begrüßt uns am Morgen mit Nasenstupsern, sucht unsere Nähe, freut sich über jegliche Streicheleinheiten und gibt das durch seine Sanftmut an uns zurück.

Mit Payton und Benito – we’ll never walk alone…

Petra, Benito vom Bambuswald *03.02.2011

Seit mehr als einem Jahr sind wir auf den Hund gekommen:

Dotty vom Bambuswald gehört nun zur Familie: zwei Jungs (9 u. 11 Jahre), 2 Eltern und eine verwöhnte und arrogante Katze.

Dotty ist dreifarbig (fauve-merle mit weißen Abzeichen) und sehr feingliedrig. Ihr Haar ist lang, relativ fest – keine Unterwolle. Sie wiegt 21 kg- und ist etwa kniehoch.

Und sie ist mein absoluter Traum- und Herzenshund! Immer vergnügt und gut gelaunt, verschönt sie uns jeden Tag.

Dotty war schon als Welpe sehr sensibel und das hat sie auch beibehalten. Autofahren war lange Zeit ein echtes Problem für sie – und damit auch für uns. Monatelang konnte ich nur Kleinststrecken mit ihr fahren – das scheint ein Familienproblem zu sein, meinen Kindern wurde es auch immer schlecht (obwohl ich gut fahre!).

Im Umgang mit den Kindern ist sie schon immer unglaublich empathisch gewesen: vergnügt und wild bei dem Großen, und vergnügt und zurückhaltend bei dem Kleinen. Bei den Besuchskindern freundlich abwartend, was denn geboten wird. Wie ich erhofft habe, ist sie ein Gefährte für die Kinder in allen Stimmungslagen – lustig, tröstend, beruhigend, aufheiternd.

Auch im wildesten Spiel hat sie kein einziges Mal in Haut gezwickt (in Pulli- und Jackenärmel aber wohl!).

Unbekannte oder laute Geräusche verunsichern sie und sie kommt dann gleich in den geschützten Bereich bei ihrer Familie. Bellen andere Hunde, so zieht sie sich zurück. Ein Wachhund wird sie sicherlich nicht! Klingelt es, geht sie zur Tür, bellt aber nicht. Hört sie nachts fremde Geräusche, bellt sie kurz und kommt dann zu uns. Sollen wir uns doch um alles Weitere kümmern!

Mit anderen Hunden ist Dotty immer zuerst vorsichtig, legt sich hin, wartet auf die Begutachtung – ist alles ok, gibt es kein Halten mehr und los geht der Spaß. Seit der Läufigkeit gab es jetzt auch erstmals 2 Hunde, die ihr nicht gefallen haben.

Sie ist ein zurückhaltender Fresser – ich habe eine Weile gebraucht, um ein Futter zu finden, das ihr schmeckt. Sie klaut nicht und nimmt unterwegs bisher nichts auf. Hoffentlich bleibt das so!

Ihr Fell ist anspruchslos- und selbstreinigend! Das ist echt unglaublich – sie hat ja viel Weiß und wir gehen jeden Tag in Wald und Feld: egal wie braun und matschig sie ist, alles fällt ab und sie ist nach dem Bürsten wieder rein und fein. Ich bürste sie fast jeden Tag – weil sie dann sooo schön ist!

Ohne Probleme kann sie mit in Hotels oder Restaurants.

Sie macht in der Hundeschule gut und gerne mit (Freizeitgruppe, zeitweise Longieren und jetzt Agility). Sie hat aber auch keine Probleme mit Ruhezeiten.

Unsere Spaziergänge reichere ich mit Spiel und Übungen an. Ganz besonders, weil sie eben doch auch noch Hund mit Jagdinstinkt ist. Schon 2x ist sie Rehen hinterher und mehrmals Hasen. Vögel interessieren sie auch. Hier ist unser Hauptübungsfeld!

Ich lasse sie viel frei laufen, im Ort aber nicht. Sie hört in der Regel prima – reagiert null auf rennende Kinder, Radfahrer, Jogger.

Was kann ich anderes sagen als: ein unglaublich toller Hund, den wir sehr lieben!

Suse mit  Dotty vom Bambuswald, 12.11.2014

Don Camillo war ein abenteuerlustiger, dennoch zurückhaltender Welpe. Er wollte immer gefallen, so hat er stets versucht alles richtig zu machen. Beim Spiel mit anderen Welpen hat immer die Sympathie entschieden, dennoch hat er sich mit den meisten blendend verstanden.

Nun ist Don Camillo zu einem stolzen, temperamentvollen, dennoch verlässlichen Junghund herangewachsen, der sich mit Hunden sowie anderen Tieren wie z.B. Katzen, Kaninchen und Pferden verträgt.

Unser Wäller ist für jeden Spaß zu haben, so geht er regelmäßig mit der Familie und den Pferden ausreiten oder mit Herrchen joggen.

Auch wenn es ernst wird,  kann man sich auf ihn verlassen. Deshalb macht er mit Frauchen in der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes eine Ausbildung zum Rettungshund. Gerne geht er baden. Nur eine dicke Eisschicht kann ihn hiervon abhalten.

Don ist auch unser farbliches Überraschungspaket. Aus einem ehemals schwarz-weißen Welpen ist ein fauve-farbener Junghund mit weißen Abzeichen geworden.

 Lena Sophia mit Don Camillo vom Bambuswald, 12.11.2014

Wenn man ein Wort bräuchte für süß, manchmal frech – auch schüchtern, verspielt, sportlich und super-verschmust…

…dann wäre es „Djula“, denn das ist sie alles!

So klein und süß schon als Welpe…so schüchtern tastete sie sich an alles Neue und Fremde. So verspielt und sportlich, dass man anfänglich gar nicht wusste, was wir am besten mit ihr machen sollen!

 

Da sie sehr ausdauernd den Ball apportierte -machen wir daraus mittlerweile ein Suchspiel- denn ein „Ball-Junkie“ sollte sie nicht werden. Auch sprang sie von Anfang an über alles, was ihr so beim Spaziergang „begegnete“. Da lag es nahe, mit ihr Agility zu machen- das macht sie auch schon sehr gut!

Eine gute Auslastung ist bei ihr sehr wichtig… Gut dosiert-nicht zu viel, nicht zu wenig!

Jetzt in der Pubertät stellt sie schon so einiges in Frage…. Konsequenz ist da das A und O…. Denn mit ihrem süßen Blick hat sie einen schnell um den Finger gewickelt

Hundeschule war und ist von Anfang an bei uns Pflichtprogramm!  Macht aber riesig Spaß, weil sie echt schnell begreift!

Im Umgang mit anderen Hunden ist sie sehr vorsichtig… Ist der Hund älter, hält sie Abstand und hat Respekt. Ist es ein Junghund, wird wild getobt. Bei einem kleineren Welpen ist sie ganz vorsichtig.

Wasser ist ihr Element – egal ob klar, schwarz, salzig oder süß…. Mit Anlauf springt sie in alles rein! Da sie aber ein so pflegeleichtes Fell hat, ist sie schnell trocken und gebürstet.

Aufpassen müssen wir bei ihr, wenn sie Rehe entdeckt… Hasen und Vögel haben wir gut im Griff. Ein zum Glück erfolgloser „Jagdausflug“ hat uns gereicht!

Wer einen Wäller hat, der hat einen treuen Weggefährten, der mit einem und für einen durch dick und dünn geht!

Für uns ein Traumhund, der uns fit hält und nie langweilig wird!  Freuen uns schon über einen Zweiten

Manuela mit Djula vom Bambuswald, 12.11.2014

Unser Verhältnis zueinander basiert auf großem, gegenseitigen Vertrauen. Wir können uns auf Garou voll verlassen und er sich auf uns.

Garou ist äußerst Aufmerksam und gelehrig, man merkt ihm den Spaß am Lernen an. Wir besuchen die Hundeschule und werden voraussichtlich dieses Jahr die Begleithundeprüfung ablegen. Außerdem besuchten wir einen Kurs zur Gegenstandsuche.

Auffällig ist sein eleganter, leichter Laufstil (frei, mit klarer Trittfolge).

Garou ist äußerst eifersüchtig – besonders auf die Katze im Haus, die einem manchmal auf den Schoß springt und sich anzukuscheln wagt, ein Verhalten dass dann am liebsten kopiert werden möchte, ohne der Katze zu nahe zu kommen.

Garou hat einen definitiven Beschützerinstinkt, was sich vor allem zuhause bemerkbar macht. Fremden gegenüber ist er erst zurückhaltend, dann sehr aufgeschlossen.

Im Umgang mit anderen Hunden und Haustieren legt Garou ein sehr entspanntes Verhalten an den Tag. Er versprüht keine Dominanz, lässt sich aber auch ungern von anderen dominieren.

Er ist sehr spielerisch unterwegs, manchmal auch beinahe frech, bei weitem aber kein Chaot und eher bei den Zurückhaltenden zu suchen. Er hat keinen besonderen Jagdtrieb, lässt sich leicht zurückrufen, außer bei Eichhörnchen, da hilft kaum ein „Nein„.

Kleinen Kindern gegenüber ist er sehr vorsichtig. Er war auch schon des Öfteren als Anschauungsmodell Hund in Schulen und Sonderpädagogischen Einrichtungen im Einsatz.

Was wirklich nervt sind die ausfallenden Haare. Sie sammeln sich als Wollmäuse werden aber täglich von einem Saugroboter eingesammelt. Sonst ist sein Fell eher pflegeleicht.

Es ist kaum ein längerer Spaziergang möglich, ohne auf diesen wunderschönen Hund angesprochen zu werden.

Toller Charakter. Tolles Aussehen. Toller Hund. Toller Begleiter!

Ute mit Garou vom grünen Gipfel Berlins, 21.09.2013

„Mittelgroßer Hund, für die Stadt geeignet“

Mit diesem Satz habe ich im Internet nach einem für mich geeigneten Hund gesucht. Gefunden habe ich einen WÄLLER – ein Prachtexemplar namens „Daico vom Bambuswald“

Mit neun Wochen zog er bei mir ein, und nun schaue ich auf ein 16-monatiges Hundeleben und seiner rasanten Entwicklung zurück.
Die Züchterin Ute hat seinen Charakter im Welpenalter vor der Abgabe als „Der kleine Beamte“ beschrieben. Und so ist er mir im Rudel von seinen acht Geschwistern auch aufgefallen: besonnen, nichts überstürzend, in der Ruhe liegt die Kraft; doch auch lebendig und neugierig. Von seiner Geburtsstätte hat er bereits viele Eindrücke mitbekommen, z. B. die unterschiedlichsten Geräusche, Tunnel, Kisten, Wippe und vieles mehr, so dass das Eingewöhnen in seinem neuen Zuhause sehr rasch von statten ging. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lerneifrig und mit wie viel Freude mein Hund Neues annimmt und umsetzt. Er hat sich zu einem sportlichen Hund entwickelt, dem Agility und Hundesport, aber auch das Apportieren und Suchen von Gegenständen in Fleisch und Blut übergangen ist. In der Hundeschule und im Agi-Kurs ist er ein aufmerksamer Schüler und mit anderen Hunden sehr verträglich.

Er ist kein „Rambo“, eher etwas zurückhaltend, manchmal sogar unterwürfig. Allerdings ist er auch ein „Mann“ und zeigt auch schon einmal sein pubertäres „Machoverhalten“. Seinen Charakter kann ich so beschreiben: ruhig, er bellt kaum, kann auch sehr gut alleine bleiben, kein Zerstörer, lerneifrig, sportlich, neugierig, geduldig, Fremden gegenüber anfänglich zurückhaltend, sehr familienbezogen, mit anderen Hunden gut verträglich.
Daico ist ein „Reiserix“! Er ist mein ständiger Begleiter in Restaurants, auf Reisen, in Hotels oder FeWos. Er verträgt sehr gut das Autofahren. Ich kann ihn problemlos im Hotelzimmer alleine zurücklassen, ohne dass ich ein anschließendes Chaos befürchten muss.

Bisher waren wir auf drei Hundeausstellungen, denn ich strebe bis Ende des Jahres mit ihm die Zuchtzulassung an.

Folgende Urkunden / Preise hat er bisher erhalten:

16.08.15        Goldener Globus des IHR e.V., Kellinghusen

16.08.15        North-German-Shampion-Show, Junghundeklasse, Wertnote: SG1

16.08.15        Jüngsten-Championat

18.10.15        Autumn-Champion-Show, IHR e.V., Kellinghusen, Jugendklasse, Wertnote: SG1

18.10.15        Euro-Master-Classic Champion Show, Jugendklasse, Wertnote: SG1

18.10.15        Best Junior in Show             2. Platz

19.03. 16       Alsfeld-Sieger, Alsfeld, EDH e.V., Junghundklasse, Wertnote: SG1

19.03.16        Frühlings-Sieger, Alsfeld, EDH e.V., Junghundklasse, Wertnote: SG1

19.03.16        Best of Breed, Alsfeld, EDH e.V., 2. Platz

Für die Ausstellung CACIB Elberegiocup in Radebeul-Dresden ist er angemeldet.

Zusammenfassend ist Daico für mich der perfekte vierbeinige Begleiter, wobei ich auch nicht unerwähnt lassen möchte, dass er bereits mein 4. Hund ist und ich somit Hundeerfahrung besitze.
Aber wie sagt man in Köln so schön: Jeder Jeck ist anders!

Dagmar mit Daico vom Bambuswald, 12.11.2014

Floyd von den Wolkentauchern ist ein aufmerksamer ausgeglichener Rüde. Er ist vorsichtig aber nicht ängstlich, was ihn in allen Lebenslagen alterstauglich macht.

Man kann mit ihm einen ruhigen Walspaziergang machen. Er braucht nicht angeleint gehen, verlässt nicht die Wege, lässt sich aus fast allen Lagen problemlos abrufen und kommt jederzeit freudig zurück. Jagdtrieb zeigt sich bei ihm nur wenn das Wild direkt vor seinen Füßen herläuft, aber auch dann kommt er sofort zurück wenn das Wild im Unterholz verschwunden ist.  Weitere Strecken am Fahrrad läuft er mit großer Freude und Elan.

Ebenso läuft er selbst im großen Trubel problemlos und ruhig mit oder wartet geduldig bis es weitergeht. Auch wenn er alleine abgelegt wird lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen.

Mit seinen Artgenossen spielt und tobt er freudig, drängt ihnen aber auch bei Nichtkooperation seinen Willen auf. Seine Konkurrenz versucht er zu dominieren. Zu Schwächeren ist er sehr untergeben und liebevoll.

Seine Familie und deren Freunde liebt Floyd über alles, Fremde lassen ihn unberührt, er möchte allerdings auch nicht von diesen einfach angefasst werden, insbesondere nicht wenn sie ein zu forsches Auftreten haben. Da wir keine kleinen Kinder haben, kennt er deren Umgang nicht und betrachtet sie wie jeden Fremden auch.

Er ist wachsam und im Haus ausgeglichen und ruhig. Er liebt seine kleinen Aufgaben (Zeitung holen, Ballspiele, Papier aufräumen usw.) und lernt jederzeit gerne und schnell neue Dinge hinzu.

Floyd ist anhänglich und sensibel. Kuscheln und Spielen sind absolut favorisiert. Futter wird aufgefressen, aber von der Straße kein Unrat eingesammelt.

Sein Fell ist lang mit guter Unterwolle, aber eine ordentliche Fellpflege 1x pro Woche ist ausreichend, um ein verfilzen zu vermeiden.

Helga mit Floyd von den Wolkentauchern (03.09.2012)

Mein Wäller, Bhanu (Name aus dem Sanskrit, Bedeutung: Licht und Hoffnung!)

Ihre Eltern sind die Wällerhündin – Dschiny vom Mount Palis und der Briardrüde – Cyrano d’une Affaire noire.

Als Bhanu und ihre neun Geschwister geboren waren, suchten wir mit Ute, ihrer Züchterin, gemeinsam eine Hündin aus, die von uns als diejenige am geeignetsten erschien, ihre zukünftigen Aufgaben zu bewältigen.

Nervenstärke ohne Dominanzverhalten, hohe Lernbereitschaft und ein insgesamt eher ruhiges Wesen zeichnen Bhanu von Beginn an aus.

Wir besuchten sie in der Prägephase mehrfach und ich nahm sie nach einer 3-wöchigen Eingewöhnungsphase von Zuhause dann im Alter von 11 Wochen mit in die Klinik, um sie dort ebenfalls zu sozialisieren.

Bhanu lässt sich von nichts und niemanden stören und liebt es sich in eine „Höhle“ zurückzuziehen wenn Sie ein Ruhebedürfnis verspürt.

So wurde sie z.B. mal , während ihrer Welpenzeit noch im Bambuswald, von ihrer Mama Dschiny schlafend unter einem Lavendelbusch gefunden, nachdem es schon helle Aufregung gab und einige Zeit nach ihr gesucht worden war. Sie ist einfach nicht aus der Ruhe zu bringen.

In den vergangen 5 Jahren habe ich nicht eine Konfrontation mit einem anderen Hund erlebt, sie geht Streit im wahrsten Sinne des Wortes, ohne Ausnahme, konsequent aus dem Weg.

Eine prägnante äußerliche Besonderheit sind ihre Augen, von denen eines blau und das andere braun ist. Bei ihrer Aufgabe als Therapiebegleithund in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in der Universitätsklinik Göttingen, ist schon allein das oft eine Brücke, um in Kontakt zu kommen, sei es, weil jemand es spannend oder auch komisch findet, es ist immer einen Smalltalk wert.

Nicht zuletzt deswegen passt Bhanu auch so gut in ihren „Aufgabenbereich“, da unsere Klienten oft auch nicht gänzlich der Norm entsprechen.

Schon vor ihrer Geburt war mit meinem Arbeitgeber und der Hygiene-Abteilung geklärt, dass sie als Therapie-Begleithund hier ihre Wirkungsstätte haben wird, und mein Wunsch war, dass sie die Klinik als ihr zweites Zuhause erlebt.

Die ersten Wochen kam sie ausschließlich zum Kennenlernen, spielen, schmusen und Spaß haben mit auf die Stationen. Step by Step begannen wir mit therapeutischer Einzel-Arbeit, für die ich sie selbst ausgebildet habe. Schnell zeigte sich,  dass sie viel Spaß daran hatte, Kunststücke zu lernen und auch bei sehr „kleinen“ Menschen gut leinenführig ist.

Bhanu kann wunderbar zuhören, verrät keine Geheimnisse, Aussehen, gesellschaftlicher Status, Zeugnisse, expansive Symptome sind ihr egal, sie kann sich auf die jeweiligen Bedürfnisse der Klienten wunderbar einstellen. Sie motiviert, tröstet und manchmal ist sie auch einfach nur als Begleiterin zu angstbesetzten Terminen wie Blutentnahmen, EEGs usw. da.

Mit unseren kleinen, wilden Kids kann sie herrlich im Garten toben und den großen, traurigen und oder selbstverletzenden Jugendlichen verschafft sie Ablenkung, Motivation und hilft ihnen, ein Stück weit den Boden unter den Füssen zurückzuerlangen.

Da wir in unserer Abteilung hauptsächlich verhaltenstherapeutisch arbeiten, kann sie bei Zwangs-oder Tic-Erkrankungen wunderbar mit gezielten Übungen die Therapien unterstützen. „Einzel-Termine“ mit Bhanu, natürlich therapeutisch induziert, sind sehr begehrt und so ergibt sich manchmal regelrecht eine Warteliste.

Wird es ihr an unserem Arbeitsplatz zu unruhig, huscht sie rasch unter einen Schreibtisch und kommt erst wieder hervor, wenn die Situation entspannt ist oder sie von mir aufgefordert wird. Sie kann auch stoisch vor dem Eingang der Station liegen, wenn sie findet, dass sie mal richtig Ruhe braucht, die sie dann am ehesten außerhalb der Stationen in meinem Büro bekommt.

Wir beide sind hier ein untrennbares Tandem und sollte ich mal ohne sie unterwegs sein, so wird sofort von den Kindern, Mitarbeiterinnen und sogar den erwachsenen Patienten der Klinik, besorgt nach Bhanu gefragt.

Zuhause ist Bhanu ein sehr ruhiger Hund, neben ausgiebigen Spaziergängen, Radtouren und ein bisschen Spaß und „Kopfarbeit“ liegt sie entspannt, aber aufmerksam, in ihrem „Körbchen“ , im Garten oder unter dem Sofatisch, am liebsten ganz nah bei ihrem Menschen-Rudel ,so wechselt sie dann auch oft den Ort um in unserer Nähe zu bleiben.

Fremde, meist erwachsene Menschen kann sie sehr vehement ignorieren, da lässt sie sich nicht reinreden und auch mit Leckerlies ist da nix zu machen, hat sie aber jemanden ins Herz geschlossen, so kann der sich derjenige ihrer Zuneigung und Loyalität gewiss sein.

Wie fast alle Wäller ist auch Bhanu ein richtiger „Seehund“, sie kann quasi an keinem Gewässer vorbeigehen ohne wenigsten kurz mal einzutauchen. Zu unserem Leidwesen ist Bhanu nicht gerade wählerisch, was dem Verschmutzungsgrad des „Gewässers“ betrifft, und wir müssen auf unseren sonst so braven Hund sehr achten, sollten wir diese Schlammkur gerade nicht befürworten.

Da sie in der Klinik immer sehr diszipliniert ihren Dienst verrichtet, kann ich ihr diese Ausrutscher meist einfach nicht verwehren. Sehr zum Vergnügen anderer wurde dies schon auf einigen Wäller Spaziergängen fotografisch dokumentiert und sie schafft es immerhin ganz schuldbewusst zu schauen.

Überhaupt dieser Blick…. Bhanu kommuniziert sehr viel über ihren „zweifarbigen“ Blick, Worte sind so gut wie überflüssig und laute Worte zeigen keine besondere Wirkung außer dass sie sich in eine ihrer Höhlen verzieht.

Last but not least, hat Bhanu uns nach ihrer Zuchtzulassung mittlerweile in 2 Würfen 19 wunderbare Welpen geboren, die sie sehr liebevoll, fürsorglich und langmütig auf ihr Leben in der großen weiten Welt vorbereitet hat.

Christina mit Bhanu vom Bambuswald, *3. Februar 2011 (Zuchtstätte, Wäller vom Lummerland)

Bo ist eine fauve-farbige Wällerhündin, geboren am 03.02.2011 im Bambuswald.

Sie war ein ganz liebes, ruhiges Wällerbaby, was mit 8 Wochen bei uns einzog.

Sie war sehr anhänglich, neugierig, verspielt und sehr lernwillig. Bo ist manchmal etwas vorsichtig und ängstlich, was aber kein Nachteil ist. Sie geht jedem Streit aus dem Weg. In der Familie ist sie extrem harmoniesüchtig. Sie mag keine laute Gespräche und Diskussionen.

Bo geht seit der 10. Woche  regelmäßig in die  Hundeschule was ihr sehr viel Spaß macht. Dort lernte sie Gehorsam und Sozialverhalten. Sie war immer sehr lernbereit, doch hat sie auch oft diskutiert und hinterfragt ob es wirklich mein Ernst ist, was sie da tun soll.

An 3 Tagen der Woche geht Bo mit an die Arbeit in meinen Friseursalon, wo sie eine Freude für die Kunden ist. Manche Kunden liebt sie mehr und andere und andere können ihr Leckerchen hinhalten, sie schnuppert, dreht um und geht. Sie entscheidet wem sie ihre Freundschaft schenkt.

Sie ist ein Wäller der sehr viel Persönlichkeit und Eigensinn besitzt.

Im Ausgleich zum Salon, wo Bo sehr ruhig ist und sehr viel schläft, ist sie in der Freizeit eine Vollblutsportlerin. Wir trainieren 1 mal pro Woche Flyball bei den Running Hot Dogs  wo wir jedes Jahr an mehreren Turnieren teilnehmen. Was sie aber noch mehr liebt ist Disc Dogging (Frisbee), auch das trainieren wir 1 mal wöchentlich, um neue Tricks und Würfe zu lernen.

Wo es dann für Bo wieder etwas ruhiger zugeht, ist die Dummy-Arbeit. Da ist Aufmerksamkeit und Konzentration verlangt, was in der Regel kein Problem ist (wenn sie will). Im Grunde ist es Bo egal was wir machen, Hauptsache wir machen irgendwas.

Bo ist eine ganz tolle Wällerin, ruhig, gelassen, aktiv , einfühlsam und nie aufdringlich (nur bei guten Leckerchen).

Der perfekte Hund!

Doris und Gerhart mit Bo vom Bambuswald, 03.02.2011

Grisou

Unser Hund gehört zur Familie. Ein fast gleichberechtigtes Mitglied, zwischen 2 berufstätigen Erwachsenen und einem Teenager-Mädchen. Nicht leicht für einen pubertierenden Hund, sich hier einzufügen.

Grisou kam mit 10 Wochen zu uns und war schon als Welpe ängstlich. Mit viel Geduld und Ausdauer haben wir ihn an alltägliche Dinge gewöhnt. Aber es gibt immer mal wieder Situationen, in denen er vorsichtig ist.

Hundebegegnungen an der Leine gehören nicht unbedingt zu Grisous Lieblingssituationen. Läuft er frei, dann gibt’s keine Probleme. Im Gegenteil: er spielt unheimlich gern mit anderen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin. Dann natürlich auf die „wäller-typische Ringer-Art“.

Er fährt gern im Auto mit, ist zu Hause tiefenentspannt und schmusig. Er bleibt problemlos über Stunden allein.

Und er passt perfekt in unser Familienleben: im Alltag, im Urlaub, beim Sport – Grisou ist überall mit dabei.

Wir betreiben keinen speziellen Hundesport, wir sind einfach nur aktiv…und das gern mit Grisou.

Er geht mit Herrchen joggen, und das nicht nur eine kleine 5 km Runde… es dürfen auch gern mal 15 km sein. Und da ist Grisou mit Feuereifer dabei. Wenn es die Landschaft zulässt, läuft er ohne Leine. Dann gern auch weit voraus, wobei er an Abbiegungen immer brav auf sein Herrchen wartet…selbstverständlich kennt Grisou den Weg.

Kommen ihm freilaufende Hunde oder andere Jogger entgegen, interessiert ihn das in der Regel wenig.

Im Haus liebt er Verstecken-Spielen: Wir verstecken sein Schnuffeltier an den unmöglichsten Stellen (im Schrank, in der Waschmaschine, hinterm Sofakissen) – Grisou findet es mit Sicherheit.

Er liebt sein Hundebett, in dem er stundenlang entspannt, während Frauchen nebenan im Büro arbeitet.

Am Rad mitlaufen ist Grisous Leidenschaft. Wenn es losgehen soll, wartet er aufgeregt am Fahrrad, kann es kaum abwarten und ab geht es wie der Wind. Es kann ihm nicht schnell genug gehen. Er läuft und läuft und läuft.

Zum Schwimmen in die kroatische Adria? Kein Problem: Grisou ist mit dabei. Er ist ein leidenschaftlicher, schneller Schwimmer. Ist einer von uns vor ihm im Wasser, er holt ihn mit Sicherheit ein. Das heißt aber auch: kein Graben ist vor ihm sicher…

Wenn wir im Sommer zum Wandern in die Berge fahren, wandert Grisou natürlich immer mit. Wie beim Spazierengehen: Er will immer der Erste sein. Dann ist seine Welt in Ordnung.

Wir mögen die Vielseitigkeit von Grisou, seine Power aber auch seine Ausgeglichenheit zu Hause. Ein perfekter Hund für unsere Familie.

Marion und Marco mit Grisou

Wäller „Lino von der Villa Kunterbunt“

 Mein nächster Hund sollte eine Hündin werden. Aber aus „Lotta“ wurde Rüde „Lino“.

Schon als Welpe hat er mit seinen vielen guten Charaktereigenschaften mein Herz im Sturm erobert. In den fast 5 Jahren sind wir zu einem richtig super Team geworden. Aber so schön es jetzt auch klingt, war der Start mit Lino doch eine große Herausforderung.

Lino hat ordentlich PS unter seinem Wällerhintern. Nur stundenlanges spazieren gehen war ihm zu langweilig, was dazu führte, dass er draußen  nicht auf mich hörte und mich auch nicht beachtete. Also musste ich mir etwas einfallen lassen um mich für Lino interessant zu machen.  Für Suchspiele und Nasenarbeit konnte ich Lino nicht motivieren. Aber schnell habe ich dann seine Freude am apportieren von Gegenständen entdeckt, dass kann unter Umständen auch die Fernbedienung oder das Handy sein. Zu seinen großen Leidenschaften gehört auch das apportieren von Wurf- und Schleuderbällen.(Lino ist ein Ball-Junkie).

Viel Spaß macht ihm auch das Schwimmen. Ganz aktuell gehört jetzt auch Agility zu seinem Hobby. Aufgrund meiner konsequenten und liebevollen Erziehung und Wahrnehmung und Aufspürung seiner Interessen hat sich Lino zu einem selbstbewussten und gehorsamen Rüden entwickelt. In freier Natur lässt Lino sich auch von Wild aller Art nicht beeindrucken. (bei Eichhörnchen kann es auch mal anders aussehen). Trotzdem lässt er sich dann problemlos abrufen.

Grundsätzlich versteht sich Lino mit allen Hunden. Natürlich kommen auch bei ihm die typischen Rüdeneigenschaften zum Ausdruck.

Fremden Menschen gegenüber ist Lino erstmal zurückhaltend.

Lino ist ein guter Begleithund und man kann ihn überall  mit hinnehmen (Stadtbummel, Cafebesuche  ect.). Laute ungewohnte Geräusche (Silvesterfeuerwerk)  ängstigen ihn nicht sonderlich. Bellen hört man von ihm sehr selten.

Lino ist ein richtiger Kuschelbär, tägliche Streicheleinheiten mit Frauchen sind ein Muss.

Seine Fellpflege ist harte Arbeit und tägliches bürsten ist Pflichtprogramm. Sein Fell neigt zum Verfilzen.

Nach erfolgter Zuchtzulassung erfüllte Lino mich mit großem Stolz und wurde Papa von neun zauberhaften Wäller –Welpen.

Fazit: Lino ist für mich ein echter Traumhund.

Rebekka mit Lino von der Villa Kunterbunt